Ernährung:

Die Bedeutung der Gene, des Erbguts und der Blutgruppe

Jeder kann seine Gene

Mit der wird der Rahmen für unsere
optimale Ernährungs- und Lebensgestaltung vererbt.

Gesunde Ernährung, Lebensstil und Umweltfaktoren,
beeinflussen die Funktionsweise unseres

indem bestimmte Gene ein- und ausgeschaltet werden.

Sich der Ausgangslage, der eigenen Potenziale und Möglichkeiten bewusst werden

Ein kurzer Ausflug in die junge Wissenschaft EpiGenetik

Faktor genotypische Wurzeln - mit den Erkenntnissen der Epigenetik deinem Diabetes den Rücken kehren

Epigenetik, eines der letzten spannenden Forschungsfelder der Wissenschaft. Heute weiß man, dass bestimmte Risikofaktoren, wie z.B. unser Lebensstil (Ernährung, Medikamente, Rauchen), Umwelteinflüsse (z.B. Abgase, Lichtquellen) als auch unsere Verhaltensmuster (z.B. Fürsorge, Stress), zu Veränderungen in menschlichen Genen führen können. Epigenetik geht davon aus, dass Gene und Umwelt nicht isoliert, sondern auf komplexe Weise miteinander verbunden sind. Äußere Einflüsse, wie etwa unser Lebenswandel, bestimmen, wann und wie Teile unseres Erbguts wirksam werden. Ein Teil unserer Persönlichkeit wird durch Erbgut (Gene) geprägt (bspw. die Anfälligkeit für bestimmte Krankheiten), den anderen Teil bestimmen Umwelteinflüsse, sie entscheiden mit, wie gut wir Stress verarbeiten, und welche Belastungen unser Körper erträgt.

Positive und negative Faktoren aus unserer Umwelt, wie Ernährung, Bewegung, Vitamin D, und insbesondere mentale Aspekte, sind wesentlich an der Steuerung unseres Körpers und damit an der Entwicklung unserer Gesundheit beteiligt: Die Gestaltung unserer Umwelt und unseres Lebensstils bestimmen, in welchem Ausmaß die positiven und negativen Faktoren zum Tragen kommen:

  1. Die Merkmale eines Menschen werden durch Vererbung und Umwelteinflüsse geprägt. 
  2. In der Genetik steht der Begriff „Genotyp“ für die Gesamtheit der Erbanlagen in der Zelle.
  3. Der Forschungszweig Epigenetik liefert Erklärungen, wie Umwelteinflüsse und der eigene Lebensstil den Aktivitätszustand von Genen verändert. Bedeutend ist dies vor allem für das Verständnis und die Behandlung von komplexen, chronischen Krankheiten wie beispielsweise Diabetes.
  4. Wenn wir unsere Wahrnehmungsfilter beeinflussen, können wir ein besseres Verständnis für psychische Erkrankungen entwickeln.
  5. Es sind nicht unsere Gene, die unser Leben kontrollieren, sondern unsere Ansichten. (Bruce Lipton). Umwelteinflüsse, einschließlich Ernährung, Stress und Emotionen können Gene verändern, ohne aber ihren Grundentwurf zu verändern.
  6. Epigenetik und Quantenphysik bilden eine Brücke zwischen Wissenschaft und Themen wie Achtsamkeit, Mentaltraining und Gesundheit.
  7. Dieselben Gene können bewirken, dass sich jemand glücklich oder depressiv fühlt, abhängig von der Umgebung.
  8. Wahrnehmung kann Gene überschreiben.
  9. Gedanken- Energie-Bewusstsein − stellt sich jetzt als Hauptmechanismus in der Interaktion mit der physischen Realität dar.
  10. Dies bedeutet alles, was aus dem klassischen medizinischen Modell ausgeschlossen wurde − Frequenzen und Muster der elektromagnetischen Strahlung (Quantentheorie) steuern die DNA: 80 % der Gene werden von Signalen aus unserer Umwelt an- und ausgeschaltet, einschließlich der Gedanken, Ansichten und Emotionen, die wir in unserem Gehirn ansammeln.
  11. Es ist das „Bewusstsein“ einer einzelnen Zelle über die Umgebung, welches überwiegend die Mechanismen des Lebens in Bewegung setzt.
  12. Die Umgebung dient so als ein „Dienstleister“, der diese genetischen Entwürfe liest, ein- oder ausschaltet und ist letztlich für den Charakter des Lebens einer Zelle verantwortlich.
Gesunde Ernährung beeinflusst die Funktionsweise unseres Erbguts
Da wir selbst unsere Ernährung ändern können, können wir selbst Einfluss auf die Funktionsweise unseres Erbguts zu nehmen. Was gesunde Ernährung jeweils bedeutet sagt der Blutgruppen-Code und der Geno-Typ.
einige Begriffserklärungen zur Epigenetik

Die einzelne Erbanlage für ein bestimmtes Merkmal (bspw. Augenfarbe) wird Gen genannt.

  • Ein Genist eine funktionelle Einheit im Erbmaterial, welche die genetische Information für ein Genprodukt (Enzym oder Protein) enthält.
  • Gene sind auf der DNA linear aneinandergereiht, und enthalten die den Code für ein bestimmtes Protein, das in einer oder mehreren Arten von Zellen im Körper tätig ist.
  • Mehrere Hundert bis mehrere Tausend Gene enthält ein Chromosom.
  • Ein Mensch besitzt zwischen 25.000 und 4.’000 Gene mit unterschiedlicher Länge (Anzahl der Bausteine T, C, G und T) 
  • Die Blutgruppe wird durch ein Gen auf Chromosom 9 vererbt.

ist eine besondere Form (aus unterschiedlichen Varianten) eines Gens an einer bestimmten Stelle auf einem Chromosom (Augenfarbe blau)

beschäftigt sich mit Vererbungslehre. Der Begriff wurde 1906 geprägt, und leitet sich aus dem griechischen Wort Genesis („Ursprung“) ab.

ist eine noch junge Wissenschaft und beschäftigt sich mit den Veränderungen an den Chromosomen, die sich auf die Aktivität von einzelnen oder mehreren Genen auswirken.

ist die Summe der materiellen Träger der Erbinformation (Chromosomen, DNA) einer Zelle

wirken als Bio- Katalysatoren in unserem Körper: bspw. bei der Verdauung, bei Stoffwechselvorgängen oder bei der Übersetzung des Erbguts in Proteine.

 

sind aus Aminosäuren aufgebaute Moleküle und sind als der Grundstoff des Lebens“ verantwortlich für Zellaufbau und biochemische Prozesse des Stoffwechsels.

Gesamtheit des Erbguts eines Menschen (einmalige Genkombination), kann auch als jeweils individuelle Anleitung verstanden werden, wie der Körper funktionieren sollte und wie sich seine Proteine zusammensetzen.

Unter dem Phänotyp versteht man das äußere Erscheinungsbild (tatsächlicher Aufbau und tatsächlicher Funktion) des menschlichen Körpers. Der Phänotyp ist die Art und Weise, wie sich der Genotyp bei einem Menschen darstellt.

 

Sämtliche genetischen Phänomene lassen sich auf einen Baustein zurückführen, die DNA (desoxyribonucleic acid) oder auch DNS (Desoxyribonukleinsäure) genannt.

Die DNA bzw. DNS ist ein in allen Lebewesen vorkommendes Erbmolekül und Träger und materielle Grundlage der Erbinformation, also der Gene.

Moleküle sind chemische Verbindungen, die aus zwei oder mehreren Atomen aufgebaut sind

 

  • Das gesamte Erbgut eines Menschen steckt in jeder menschlichen Zelle.
  • Die Zelle ist die kleinsten Einheiten des Lebens und eine fundamentale biologische Organisationseinheit, aus der nahezu alle bekannten Lebenswesen aufgebaut sind.
  • Eine Zelle kann Nährstoffe aufnehmen und daraus Energie durch Stoffwechsel nützen. Eine Zelle stellt somit ein autonomes und selbsterhaltendes System dar.
  • Proteine, und Enzyme sind für den Bau und die Funktionen einer Zelle zuständig
  • Neue Zellen entstehen durch Zellteilung.
  • Es sind aber immer nur jene Erbinformationen aktiv, die die Zelle für ihre spezielle Funktion braucht. Die übrigen Gene sind inaktiv.
  • Eine Zelle besteht aus einem Kern (Nukleus), dem Zellplasma und der Zellmembran
  • Die Zellmembran kommuniziert mit anderen Zellen über Rezeptoren und reguliert den Stofftransport in die Zelle und aus der Zelle
  • Im Zellplasma laufen die Stoffwechselprozesse der Zelle ab, die durch Enzyme gesteuert werden.
  • Der Zellkern enthält die genetische Information in Form von Chromosomen
  • Mitochondrien erzeugen Energie, die die Zelle für ihre Aktivitäten braucht.

 

Chromosom

  • sind die Träger der Erbanlagen. Sie bestehen aus einem langen DNA-Faden und Proteinen. 
  • Innerhalb des Zellkerns befindet sich die DNA in den 46 fadenförmigen (Helix) Chromosomen (23 Chromosomenpaare).
Die Anatomie ist dein Schicksal
Sigmund Freud (1856-1939)
Die Gegenwart kann man nicht genießen, ohne sie zu verstehen und nicht verstehen, ohne die Vergangenheit zu kennen. Psychologe, Arzt, Kulturtheoretiker, Religionskritiker und einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. Hat das Tor zur Seele des Menschen geöffnet. Begründer der Psychoanalyse, Traumdeutung und dem Erklärungsmodell der menschlichen Psyche: Das Es, das Ich und das Über-Ich
von der Blutgruppe über dem Genotyp zur Epigenetik

Was kann Deine Blutgruppe von Dir preis geben?  Sag mir deine Blutgruppe, und ich sage Dir, wer Du bist“ – seit den 20er-Jahren des vorigen Jahrhunderts eine japanische Einstellung und Tradition. Die Deutung der Blutgruppe,  um Rückschlüsse auf die Persönlichkeit, den Charakter und die Verträglichkeit einer Person mit anderen zu erlauben, ist in Japan weit verbreitet. Japanische Forscher fanden in heraus, dass die Persönlichkeit und die eigenen Bedürfnisse eng mit den Genen verknüpft sind. Der Stellenwert der Blutgruppendeutung in Japan ist mit dem der Sternzeichen in Europa vergleichbar.

Der am besten Angepasste hat die größten Überlebenschancen! Die Grundthese der Evolution lässt sich an Besonderheiten des Blutes ablesen. Die wichtigsten sind das A-B-0- sowie das Rhesussystem. Die Blutgruppe ist nicht nur bei Bluttransfusionen entscheidend. Viele Mediziner haben die Bedeutung der Blutgruppe als ein Faktor für bestimmte Erkrankungen erkannt. Die empirische Forschung hinsichtlich biochemischer Individualität wächst.! Denn die Untersuchung der Risikowahrscheinlichkeit für bestimmte Erkrankungen auf biochemischer Ebene könnte von enormen Nutzen sein: Der Lebensstil , der Umgang mit Stress, ausreichende Bewegung und die Ernährung werden dabei immer eine entscheidende Rolle spielen.

Mein Weg zur Blutgruppenernährung

Man hat etwas Zeit. Wenn man im Zustand anhaltender Hyperglykämie bleibt, ist Diabetes unvermeidlich. Die Entwicklung bis zu einem vollständig ausgebildeten Diabetes dauert bis zu sechs Jahre, so dass die Blutgruppen-Ernährung einen dramatisch präventiven Einfluss haben kann. In der heutigen Wohlstandsgesellschaft sind Menschen gleichzeitig überernährt und mangelernährt.

Die Grundregel der Ernährung für Diabetes Typ2 lautet weg von einer kohlenhydratbetonten Ernährung. Viele Proteine und hochwertige Fette, wenig Kohlenhydrate hin zu einem auf Deinen Körper passenden Stoffwechsel: Die Idee einer gesunden Ernährung: Du gibst Deinem Körper die Ernährung, die er braucht. 

So stellte sich mir die Frage welches sind die richtigen Kohlenhydrate, Welche bescheren mir einen hohen Blutzucker und hernach möglicherweise einen Unterzucker? Welche Rolle spielen Eiweiß und Fett? Welche Nahrungsmittel sind vorteilhaft, verschaffen mir ein Wohlgefühl und bringen mich in Balance?

Ich stellte mir die Frage “Was braucht – ganz individuell – mein Körper?” Die Antwort fand ich in der Blutgruppenernährung. „Ihre Blutgruppe bestimmt Ihre Ernährung und Lebensweise.” Diese Botschaft verbreitet der US-amerikanische Ernährungs-  und Naturheilmediziner Dr. Peter J D´Adamo.

  1. Auf Basis der über 50ig-jährigen Erfahrung seines Vaters erforschte D`Adamo weitere 25 Jahren, die Zusammenhänge zwischen Blutgruppe, Lebens – und Ernährungsweise, Gesundheit und Krankheit.
  2. 1996 stellte er das – kontrovers diskutierte – Ernährungskonzept der Blutgruppenernährung vor, das auf verschiedene Blutgruppen des Menschen abgestimmt ist. Die Blutgruppenernährung ist eine Art der Ernährungsform und Lebensführung, mit der man, wenn man sie permanent einhaltet automatisch sein ideales Gewicht erreicht und sich besser in Form fühlt.
  3. Die Blutgruppen-Ernährung basiert einerseits auf der Annahme, dass die Blutgruppe eines Menschen seine körpereigene Chemie bestimmt, und andererseits auf den jeweiligen Lebens- und Ernährungsformen unserer Vorfahren, die angeblich der jeweiligen Blutgruppe angehörten. Die Blutgruppenernährung gibt eine Empfehlung für eine für uns jeweilig geeignete Ernährung und Lebensweise. Wer gesund bleiben und Übergewicht vermeiden möchte, sollte sich an diese Ernährungsprinzipien halten. Alle anderen Lebensmittel, die nicht dem jeweiligen Ernährungskonzept entsprechen, sind Gift für den Körper. 
  4. 2007 stellte D`Adamo die Geno Typ- Ernährung vor, und stützt sich dabei auf die Forschungen der Epigenetik (der Forschung von der Interaktion zwischen Genen und Umwelt), und argumentiert, dass eine Ernährung- und Lebensweise gemäß den „Genotypen“ ein wirksames Mittel ist, um eine optimale Gesundheit zu erreichen.
  5. Der „genetischen Code unserer Blutgruppe gibt Aufschluss, warum wir auf bestimmte Lebensmittel sensibel oder mit Unverträglichkeit reagieren und gewisse Sportarten bevorzugen. Die deutsche Sportwissenschaftlerin Sandra Camman, präsentierte 2016 den Blutgruppencode. Der besagt, dass die im Blut enthaltene genetische Information nicht nur unsere Persönlichkeit und das Ernährungsbedürfnis beeinflusst, sondern auch das Bewegungsverhalten.
Evolutionsansatz der Blutgruppen-Ernährung

Die Blutgruppen-Ernährung basiert einerseits auf der Annahme, dass die Blutgruppe eines Menschen seine körpereigene Chemie bestimmt, und andererseits auf den jeweiligen Lebens- und Ernährungsformen unserer Vorfahren, die angeblich der jeweiligen Blutgruppe angehörten:

  1. basiert auf der These, dass Menschen aufgrund ihrer Blutgruppe gewisse Nahrungsmittel besser vertragen als andere.
  2. basiert auf der Schlussfolgerung, indem man bestimmte Lebensmittel meidet, die sich mit der jeweiligen Blutgruppe nicht vertragen, entlastet sich das Verdauungssystem. Und Gesundheit beginnt bekannter Weise im Darm!
  3. teilt den unterschiedlichen Blutgruppen (0, A, B, AB) bestimmte Lebensmittel zu, die diese besonders gut oder schlecht vertragen. Grund für die unterschiedliche Bekömmlichkeit sind sogenannte Lektine (Lebensmittel-Eiweiße), die mit Bestandteilen im Blut reagieren.
  4. geht davon aus, dass sich die Blutgruppen zu unterschiedlichen Zeiten entwickelten, zu denen jeweils andere Nahrungsmittelgruppen verfügbar waren:
    • Der steinzeitliche Jäger soll die Blutgruppe Null gehabt haben: eiweißreich, d. h. Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst, eingeschränkt Getreide, Bohnen (außer Kidneybohnen), Hülsenfrüchte.
    • als die Menschen sesshaft wurden und mit, Ackerbau und Viehzucht, Landwirtschaft betrieben, entstand zwischen 25.000 und 15.000 vor Christus die Blutgruppe A: vegetarisch, z. B. Gemüse, Obst, Tofu, Meeresfrüchte, Getreide, Bohnen, Hülsenfrüchte.
    • die Nomadenvölker, die sich hauptsächlich von Milch und Fleisch ihrer Tiere ernährten, waren D’Adamos Theorie zufolge Träger der Blutgruppe B, diese Blutgruppe entwickelte sich im Bereich des Himalajas: ausgewogen, Fleisch, Milchprodukte, Getreide, Gemüse, Obst.
    • der Typ AB „der Rätselhafte“ entstand ungefähr 800 vor Christus, als sich die Bevölkerungsstämme der Blutgruppen A und B vermischten: Mischkost, Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Tofu, Bohnen, Hülsenfrüchte, Getreide Gemüse.

Zahlen, Daten und Fakten

  1. Mit der Blutgruppe (0, A, B, AB) wird der Rahmen für unsere optimale Ernährungs- und Lebensgestaltung vererbt (Die Vererbung der Blutgruppe unterliegt den Mendelschen Gesetzen). 
  2. Blutgruppengerechte Ernährung bedeutet weniger Stress für den Körper (Darmflora).
  3. Die Verteilung der Blutgruppen ist weltweit unterschiedlich. In Österreich: Blutgruppe 0 36% (davon rh- 6%), Blutgruppe A 44% (davon rh- 7%), Blutgruppe B 14% (davon rh- 2%) und Blutgruppe AB 6%  (davon rh- 1%).
  4. Aktuelle Studien zeigen das Diabetesrisiko im Vergleich zur Blutgruppe 0 bei der Blutgruppe A um 10% und bei der Blutgruppe B um 21% höher ist. In weiterer Betrachtung der Blutgruppen des AB0-Systems mit Kombinationen des Rhesusfaktors zeigen Rhesus-positive (rh+) haben eine höhere Wahrscheinlichkeit an Diabetes zu erkranken als Rhesus-negative (rh-).

Die Bedeutung der unterschiedlichen Blutgruppen für die Entwicklung Diabetes wird in Studien weiter erforscht.

 

Einen hoher Blutzuckerspiegel ist EIN PROBLEM MIT Kohlenhydraten

Im Grunde genommen besteht alles, was wir essen, vor allem zu einem großen Teil aus einem oder mehreren der drei Makronährstoffe. Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette.

Glukose ist ein wichtiger Energielieferant für die Körperzellen, insbesondere für das Gehirn und die Nervenzellen. Glukose ist ein sogenannter Einfachzucker. Daher gelangt Glukose sehr schnell, ohne zuvor von Verdauungsenzymen aufgespalten zu werden, durch die Darmwand ins Blut. Dafür, dass Glukose in die Zellen gelangt, ist das in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildete Hormon Insulin notwendig. Insulin hält den Blutzuckerspiegel in engen Grenzen konstant. Wenn wir etwas essen, gelangt plötzlich viel Zucker ins Blut. Insulin ist das einzige Hormon, das unseren Blutzuckerspiegel senken kann. Unser Körper schüttet es nach einer Mahlzeit bei einem hohen Blutzuckerspiegel aus, sodass sich der Blutzucker schnell wieder normalisiert. Umgekehrt drosselt er die Insulinausschüttung zwischen den Mahlzeiten oder bei körperlicher Belastung. Diese fein abgestimmte Regulation ist bei Diabetes gestört.

Diabetes wird anhand von Blutzuckermessungen (nüchtern oder nach Mahlzeiten), Zuckerbelastungstests oder der Bestimmung des „Zuckerlangzeitwerts“ HbA1c diagnostiziert. HbA1c-Werte werden verwendet, um den durchschnittlichen Zuckergehalt im Blut von Diabetikern zu ermitteln. 

Wissenswertes über Kohlenhydrate

  • Kohlenhydrate sind Energiequellen für den Körper, die aus Zuckermolekülen bestehen. 
  • Allgemein ist empfohlen mindestens 50 Prozent der täglichen Gesamtenergiemenge in Form von Kohlenhydraten zu essen. Bei einem Tagesbedarf von rund 2 000 Kilokalorien (bei ca. 80 Kilogramm Körpergewicht) entspricht das 250g.

  • Grundsätzlich werden drei Arten von Kohlenhydraten unterschieden:

    • Monosaccharide (Einfachzucker: Glukose, Fruktose und Galaktose),
    • Disaccharide (Zweifachzucker) und
    • Polysaccharide (Vielfachzucker).
  • Diese Kohlenhydrat-Arten unterscheiden sich also jeweils in der Anzahl der vorkommenden Zuckerbausteine. Je länger eine solche Kette ist, desto länger dauert es diese aufzuspalten und in den Blutkreislauf aufzunehmen.
  • Das Ausmaß des Blutzuckeranstieges ist von mehreren Faktoren abhängig. 
  • In den 1980er-Jahren als wirkungsvoller Helfer bei der Prävention von Übergewicht, Diabetes und Herzkrankheiten der glykämische Index (kurz GI) konzipiert.
  • Der glykämische Index gibt Aufschluss über die Blutzuckerwirkung eines Nahrungsmittels und zeigt an wie schnell, hoch und lange ein kohlenhydrathaltiges Lebensmittel den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt.
  • Lebensmittel mit einem hohen GI führen zu einem rascheren Anstieg der Blutzuckers, als Lebensmittel mit einem niedrigen GI.
  • Als Referenz mit einem GI von 100% werden Beobachtungen bei Aufnahme von 50 Gramm Glukose verwendet.
  • Ein hoher GI kann zu Heißhunger führen.
  • Die glykämische Last (GL) stellt eine Erweiterung des GI dar. Entscheidend ist schließlich nicht nur die Qualität der Kohlenhydrate, sondern auch die mit einem Lebensmittel zugeführte Menge an Kohlenhydraten. 
  • Die GL ist das Produkt aus GI und Menge, und gilt als Indikator für den ausgelösten Insulinbedarf.
glykämischer
Index (GI)
glykämische
Last (GL)
niedrig
bis 55
bis 10
mittel
56 – 69
11 – 19
hoch
ab 70
ab 20
  • Der Körper kann Kohlenhydrate selbst herstellen, indem er Fett abbaut. 
  • Durch Verzicht auf Kohlenhydrate bleibt der Blutzucker konstanter.
  • Bei der ketogenen Ernährung kommt es durch die kohlenhydratarme Nahrungsaufnahme zu einer Umstellung des Stoffwechsels: der Ketose. Anstelle von Glukose werden zur Energiegewinnung die Ketonkörper, die in der Leber gebildet werden – verbrennt.
  • Bei Low-Carb-Diäten sind 50 bis 120 Gramm Kohlenhydrate pro Tag erlaubt.
  • Bei der ketogenen Ernährung werden Kohlenhydrate unter 50 Gramm pro Tag empfohlen.
HbA1c ist das Blutzuckergedächstnis
  • HbA1c ist eine Unterform des Hämoglobins (Hb) von Erwachsenen (Adults) und wird HbA abgekürzt.
  • Als HbA1c bezeichnet man Hämoglobin, an das sich ein Molekül Zucker (Glukose) angelagert hat.
    Das Hämoglobin ist ein Proteinkomplexder roten Blutkörperchen, der Erythrozyten, bestehend aus dem Farbstoff Häm (verleiht Blut seine rote Farbe) und dem Eiweißanteil Globin. Da es dem Blut seine rote Farbe verleiht, wird es auch als roter Blutfarbstoff bezeichnet.
  • Die Aufgabe des Hämoglobins ist der Transport von Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid von der Lunge zu den Organen im Blut.
    Glykiertes, also „verzuckertes“ Hämoglobin, erhält in der Namensgebung den Zusatz 1 (HbA1).
  • Der größte Teil dieser Zuckeranlagerungen hängt an einer bestimmten Untereinheit des Hämoglobins – das wird durch den Zusatz c ausgedrückt (HbA1c). Da diese Zellen ca. 3 Monate leben können, gibt der HbA1c-Wert eine Auskunft darüber geben, wie hoch dein Blutzuckerspiegel in den letzten 120 Tagen war.
Übersicht Blutzuckerwerte Nicht-Diabetiker und Diabetiker-Stadien
Einheit
kein Diabetiker
Früh Diabetes
Diabetiker gut eingestellt
Diabetiker mäßig eingestellt
Diabetiker schlecht eingestellt
postprandialer BZ
(1 bis 2h nach einer Mahlzeit)
in mg/dl
65 – 100
100 – 125
90 – 145
(> 126 = Diabetes)
> 145
> 160
hbA1c
in %
< 5,7
5,7 – 6,4
6,4 – 7,5
7,5 – 9,0
> 9,0
postprandialer BZ
(1 bis 2h nach einer Mahlzeit)
in mg/dl
80 – 140
80 – 140
90 – 180
180 – 250
> 250
nächtlicher BZ
in mg/dl
65 – 100
80 – 140
80 – 160
65 – 140
70 – > 200
Hypoglykämie
(Unterzuckerung)
in mg/dl
< 50
< 50
< 50
< 50
Hyperglykämie
(Überzuckerung)
in mg/dl
80 – 200 (Nierenschwellwert), > 200 Überzuckerung
> 300 bedenkliche Überzuckerung
> 400 bedrohliche Überzuckerung
>600 – 1000
lebensgefährliche Überzuckerung
  • Bei Menschen ohne Diabetes liegt der Glukosespiegel im Blut nüchtern (nach 8 bis 10 Stunden ohne Nahrung) unter 100 Milligramm pro Deziliter (mg/dl) bzw. unter 5,6 Millimol pro Liter (mmol/l).
  • Der HbA1c-Wert liegt bei Gesunden um die 30 mmol/mol (oder bei etwa 5%). Das heißt, dass etwa 5% der Hämoglobinmoleküle “verzuckert” sind.
  • HbA1c erlaubt einen Rückschluss auf die Qualität der Blutzuckereinstellung in den letzten acht bis zwölf Wochen. Dieser Zeitraum hängt mit der Lebensdauer der roten Blutkörperchen zusammen, die regelmäßig erneuert werden. Ein guter Wert bedeutet aber nicht automatisch, dass die Blutzuckerwerte überwiegend normal waren. Wenn sich erhöhte und erniedrigte Werte häufig abwechseln, kann das ebenfalls zu einem guten Mittelwert führen.
  • Nach dem Essen steigt der Blutzuckerwert gewöhnlich nicht über 140 mg/dl (7,8 mmol/l).
  • Ein Diabetes Mellitus liegt vor, wenn der Blutzucker nüchtern über 126 mg/dl (7,0 mmol/l) oder zu einem beliebigen Zeitpunkt (z.B. nach dem Essen) über 200 mg/dl (11,1 mmol/l) liegt.
  • Ein Nüchternwert zwischen 100 und 125 mg/dl (5,6 bis 6,9 mmol/l) kann auf ein Typ-2-Diabetes-Vorstadium (Prädiabetes) hinweisen. Die Diagnose kann mit weiteren Tests, insbesondere einem oralen Glukosetoleranztest (OGTT), geklärt werden.
    •  

Meine Ergebnisse mit meiner Methode

Hat die Anwendung des Konzeptes der Blutgruppen-/Genotyp-Ernährung meinen Langzeitzucker (Hba1c) gesenkt ...
... und zu wieviel Prozent fühle ich mich dadurch wohler ? 99%
Werden die Beschwerden meiner Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten (Gluten-, Laktose-, Fruktose-Unverträglichkeit, etc...) damit geringer ...
... und zu wieviel Prozent fühle ich mich dadurch wohler ? 95%
Wie hoch ist der Aufwand den inneren Schweinehund langfristig zu motivieren?
20%
Wie konsequent muss man sein?
95%
Erreichte mein Blutbild wieder Normalwerte?
100%
Ziel eines Hba1c nach 6 Monaten < 5,7% erreicht?
100%

Die Giraffe bekam einen langen Hals, weil sie an das Laub der Bäume wollte.

Jean-Baptiste de Lamarck (1744–1829), Evolutionstheoretiker